Unzertrennlich: Ferrari und Pininfarina
Ferrari und die Designschmiede Pininfarina – das gehört einfach untrennbar zusammen. Aus der Feder von Battista „Pinin“ Farina sowie dessen Sohn Sergio und Enkel Andrea stammen die Karosserieformen der größten Maranello-Legenden überhaupt. Dino 246 GT, Testarossa, F40 und F50 – um nur einige zu nennen – tragen ebenso die Handschrift der italienischen Design-Großmeister wie die komplette aktuelle Ferrari-Modellpalette. Kein Wunder, dass sich die Sportwagenschmiede dazu berufen fühlt, zum 80-jährigen Jubiläum der Firma Pininfarina ein hochexklusives Sondermodell aufzulegen. Dieses hört auf den Namen „SA APERTA“ und feiert auf dem Pariser Autosalon (2. bis 17. Oktober 2010) Weltpremiere.
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- Im Innenraum hebt sich der Ferrari SA APERTA durch individuelle Ausstattungsdetails, Materialien und Farben vom normalen 599 GTB ab.
Schön, limitiert, ausverkauft
Die Roadster-Version desFerrari 599 ist auf nur 80 Exemplare limitiert und bereits komplett ausverkauft. Die Namensgebung huldigt den legendären Designern: Die Bezeichnung „SA“ ist Sergio und dessen Sohn, dem 2008 verstorbenen Andrea Pininfarina, gewidmet. Und wie es sich für eine Hommage an eine Designschmiede gehört, präsentiert der Ferrari SA APERTA eine wahrlich aufregende Karosserieform. Die farblich abgesetzte A-Säule schlägt einen Bogen zu zwei ebenso lackierten Finnen, die sich perfekt in die Überrollbügel integrieren. Diese zeichnen ihrerseits die Konturen der Sitzlehnen in raffinierter Weise nach.
Keiner wie der andere
Womit wir im Innenraum sind. Hier hebt sich der SA APERTA durch individuelle Ausstattungsdetails, Materialien und Farben vom normalen 599 GTB ab. Das Interieur lässt so viele Gestaltungsmöglichkeiten zu, dass jeder SA APERTA absolut einzigartig ausgestattet ist – ein gewichtiges Argument für jene Sammler, die sich das Sondermodell in die klimatisierte Garage stellen werden. Für den Fall, dass dieser bei einer Ausfahrt von einem Unwetter überrascht wird, schützt ein knapp bemessenes Stoffmützchen vor zerstörten Frisuren und Wasserschäden im Interieur.
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- Die farblich abgesetzte A-Säule schlägt einen Bogen zu zwei ebenso lackierten Finnen, die sich perfekt in die Überrollbügel des neuen Ferrari SA APERTA integrieren.
670 PS und ein optimiertes Chassis
Der Ferrari SA APERTA behält die Front-Mittelmotor-Architektur des 599 GTB bei. Das V12-Triebwerk kommt im Sondermodell in der Konfiguration der GTO-Variante zum Einsatz, leistet also 670 PS. Am Chassis hat Ferrari dagegen umfangreiche Änderungen vorgenommen, um die Karosseriesteifigkeit der geschlossenen Berlinetta beizubehalten, aber gleichzeitig das Gewicht nicht unnötig in die Höhe zu treiben.
Bleibt zu hoffen, dass der ein oder andere SA APERTA-Besitzer diese Fahrmaschine auch ab und zu ihrer wahren Bestimmung zuführt. Denn überragende Sportlichkeit und Ferrari, das ist eine mindestens ebenso enge Verbindung wie zwischen der Sportwagenschmiede und der Firma Pininfarina.

