Formel 1 2012: Lotus E20

Das ist Räikkönens Comeback-Renner!

Mit vielen Neuerungen fährt das Team Lotus in die Formel 1-Saison 2012. Der schwarz-goldene E20 und natürlich Rückkehrer Kimi Räikkönen sollen das Team aus Enstone unter die Top Vier bringen. ( , 05.02.2012)

Alles neu bei Lotus

Neuvorstellung Nummer Fünf für die Formel 1-Saison 2012 (nach Caterham, McLaren, Ferrari und Force India) kommt im klassischen Schwarz-Gold daher und wurde am Sonntag von Lotus virtuell aus dem Firmensitz in Enstone präsentiert. Sowohl die Identität des Teams, das letztes Jahr noch als Renault unterwegs war, als auch dessen Fahrer-Trio sind komplett neu. Bruno Senna und Witali Petrow, der noch einen Vertrag bis Ende 2012 besaß, werden durch den Rückkehrer und Weltmeister von 2007 Kimi Räikkönen und Romain Großjean ersetzt. Als Ersatzfahrer fungiert künftig der von Marussia-Virgin geholte Jerome D’Ambrosio.

Lotus E20
Wie die meisten der bisher vorgestellten Autos für 2012 besitzt auch der Lotus E20 den viel diskutierten Höcker auf der Nase. Die Engländer schafften es aber, die reglementbedingte Nasenform etwas eleganter zu gestalten.

Neue Nase, große Ziele

Die auffälligsten Neuerungen am E20 sind reglementbedingt der schon bei den meisten anderen Teams gesehene Höcker auf der Nase und die Lage des Auspuffs, der nun nicht mehr nach vorne, sondern nach hinten austritt. Für die kommende Saison hat sich Teamchef Eric Boullier zwei Ziele gesetzt: „Erstens wollen wir uns in der Weltmeisterschaft verbessern und mindestens Vierter werden", sagt er dem direkten Gegner Mercedes den Kampf an. "Das zweite Ziel ist, den Aufwärtstrend fortzusetzen, um eine gute Basis für die nächsten Jahre zu haben."

Lotus E20
Komplett neues Fahrerteam für die neue Saison (von links nach rechts): Ersatzfahrer Jerome D'Ambrosio, Romain Großjean und Rückkehrer Kimi Räikkönen.

Der „Iceman“ soll’s richten

Helfen soll dabei natürlich Ex-Weltmeister Räikkönen, dem es laut Teamangaben bei ersten Testrunden im Januar in Valencia auf Anhieb gelang, schnelle Zeiten zu fahren. Und der Finne gibt sich betont locker: „Ich hatte es mir schwieriger vorgestellt.“ Die Freude über das Comeback ist dem „Iceman“ freilich anzumerken: „Ich bin glücklich, wieder zurück zu sein", sagt der 32-Jährige. "Es ist immer schön, das neue Auto zum ersten Mal zu sehen. Es sieht schön aus, aber es kommt nur darauf an, ob es schnell ist oder nicht. Das werden wir beim Testen und in den ersten Rennen sehen. Ich bin zuversichtlich, dass wir ein gutes Jahr haben können. Okay, die Formel 1 hat sich verändert, aber nicht extrem. Es gibt neue Reifen und ein paar neue Regeln, aber die Strecken und die Gesichter sind immer noch die gleichen."

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