10. Etappe: de Villiers profitiert von Fehlern der anderen
Auf der zehnten Etappe geht’s für die Teilnehmer von Copiapo zurück nach Chilecito in Argentinien. Das Teilnehmerfeld ist inzwischen auf 65 Autos zusammengeschrumpft. Die zehnte Etappe steht unter südafrikanischer Flagge. Denn Giniel de Villiers kann seinen ersten Tagessieg einfahren. Mit dem Tempo von Sainz und Al-Attiyah können der VW-Pilot und sein deutschen Navigator Dirk von Zitzewitz zwar nicht mithalten, dafür bewältigen sie die Route nahezu fehlerfrei. Für Carlos Sainz geht dagegen fast alles schief, was schief gehen kann. Als Vortagessieger startet er als Erster und fährt sich gleich zu Beginn der Etappe im Sand fest. Dabei verliert er gut zehn Minuten auf die Spitze. Später kommt noch eine Reifenpanne hinzu. BMW-Gegner Stephane Peterhansel ergeht es zunächst auch nicht besser. Am Morgen ereilt ihn ein Getriebeschaden, den das BMW-Pannenfahrzeug allerdings relativ schnell beheben kann. Danach zieht er an Sainz vorbei und kann sogar die Führung übernehmen. Sainz` Rückstand beträgt zu diesem Zeitpunkt bereits eine viertel Stunde. Peterhansel kann die Führung jedoch nicht halten. Aufgrund einer Panne bei Kilometer 126 verliert er die Führung an Al-Attiyah, der seinerseits den Tagessieg schon in greifbarer Nähe sieht. Kurz vor dem Ziel macht der Katari jedoch einen folgenschweren Navigationsfehler, der ihn den Sieg kostetet.
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- Al-Attiyah wird Vierter mit einem Rückstand von 08:54 Minuten. Trotzdem ein zufriedenstellendes Ergebnis für den Mann aus Katar. Seinem Hauptrivalen Carlos Sainz nimmt er weitere 09:19 Minuten ab und baut damit seine Gesamtführung und seinen Vorsprung auf Sainz weiter auf 12:37 Minuten aus.
Al-Attiyah baut Gesamtführung aus
Nutznießer und Gewinner der 10. Etappe der Dakar 2011 ist daher Giniel de Villiers. Es ist sein erster Sieg bei der 33. Dakar und der zwölfte seiner Laufbahn. Zweiter wird Krzysztof Holowczyc auf BMW X-Raid. Peterhansel sichert sich Platz drei. Al-Attiyah wird Vierter mit einem Rückstand von 08:54 Minuten. Trotzdem ein zufriedenstellendes Ergebnis für den Mann aus Katar. Seinem Hauptrivalen Carlos Sainz nimmt er weitere 09:19 Minuten ab und baut damit seine Gesamtführung und seinen Vorsprung auf Sainz weiter auf 12:37 Minuten aus. Sainz will aber auf keinen Fall aufgeben. Die folgenden Etappen dürften ihm aufgrund seiner Rallye-Erfahrung besonders gut liegen. Seine Motivation ist eine Kampfansage an seinen Teamkollegen Nasser Al-Attiyah.
| Rallye Dakar 2011 - Gesamtwertung nach Etappe 10 | ||
|---|---|---|
| Fahrer/Beifahrer | Auto | Zeit |
| 1. Al Attiyah / Gottschalk | VW Touareg | 33:58.34 Std. |
| 2. Sainz / Cruz | VW Touareg | + 12.37 Min. |
| 3. De Villiers / Von Zitzewitz | VW Touareg | + 46.57 Min. |
| 4. Peterhansel / Cottret | BMW X3 | + 1:39.32 Std. |
| 5. Miller / Pitchford | VW Touareg | + 3:40.43 Std. |
| 6. Holowczyc/ Fortin | BMW X3 | + 3:49.37 Std. |
| 7. Leal dos Santos / Fiuza | BMW X3 | + 5:48.25 Std. |
| 8. Lavieille / Polato | Nissan Proto | + 6:27.23 Std. |
| 9. Spinelli / Haddad | Mitsubishi Lancer | + 7:25.57 Std. |
| 10. Van Loon / Scholtalbers | Mitsubishi Lancer | + 13:38.12 Std. |
| 11. Cox / Schröder | Nissan Navara | + 15:55.22 Std. |

