Weltpremiere auf der Auto China 2010

“Concept Shooting Break” als neue Karosserievariante für den Mercedes CLS

Auf der Auto China enthüllt Mercedes seine neue Studie „Concept Shooting Break“. Das Konzept-Auto verkörpert eine weitere Karosserievariante des CLS mit Steilheck. ( , 20.04.2010)

Mercedes CLS - dritte Auflage

Im Oktober 2004 begründete Mercedes-Benz mit dem viertürigen Coupé CLS ein neues Marktsegment. Im September 2008 zeigte die Marke mit dem Design-Showcar Concept FASCINATION eine neue Interpretation des Coupé-Themas. Mit dem Concept Shooting Break, der auf der Auto China 2010 seine Premiere feiert, geben die Mercedes-Designer nun einen weiteren Fingerzeig, wie sie sich die Weiterentwicklung des Themas Coupé vorstellen.

Concept Shooting Break Front
Ganz neu ist die Frontgestaltung, die Anklänge an den SLS AMG zeigt

Die Shooting Break-Karosserie

Die Proportionen sind eindeutig Coupé: Lange Motorhaube, schmale Fenster mit rahmenlosen Seitenscheiben und ein dynamisch nach hinten geneigtes Dach erzeugen eine wie zum Sprung geduckte Grundhaltung. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass das Concept Shooting Break über vier Türen und ein Kombiheck verfügt. So verrät die Designstudie ihre Verwandtschaft zum viertürigen Coupé CLS, der 2004 ein neues Marktsegment begründete.

Concept Shooting Break Heck 1
In der Heckansicht sieht man sehr deutlich die Verwandtschaft zum Kombi

Neue Designelemente

Ganz neu ist die Frontgestaltung, die Anklänge an den SLS AMG zeigt. Die Kühlermaske mit dem großen Stern und der prägnanten Lamelle ist nicht in die Motorhaube integriert, sondern separat gestaltet. Flankiert wird der Grill von Voll-LED-Scheinwerfern, die erstmals alle bekannten dynamischen Lichtfunktionen in LED-Technik bieten. Für Dynamik in der Seitengrafik sorgen die hohe, nach hinten überspannte Bordkante und die Charakterlinie, die bis zur muskulösen Ausprägung der hinteren Radläufe verläuft. Betont wird die coupéhafte Seitenansicht mit niedrigen Scheiben. Das Kombiheck fällt schräg ab, dennoch bleibt die coupéhafte Gesamterscheinung gewahrt. Die Heckscheibe lässt sich separat von der Kofferraumklappe öffnen.

Komplettiert wird der sportliche Auftritt des Concept Shooting Break durch große Räder in Sterlingsilber und im Format 20, deren fünf Speichen besonders filigran gestaltet wurden. Sie geben so den Blick auf die großen Bremsscheiben frei. Vorne kommen Reifen im Format 255/30 ZR 20 zum Einsatz, hinten rollt die Studie auf Reifen 285/25 ZR 20.

Concept Shooting Break Heck offen
Der Kofferraum ist wie bei einem Kombi leicht zu beladen

Natürliche Materialien im viersitzigen Coupé

Im Interieur dominieren mit Holz und Leder natürliche Materialien. Prägnant ist die große durchgehende Mittelkonsole. Sie unterstreicht das Viersitzer-Konzept und den hohen Komfortanspruch der Designstudie. Eine edle Interpretation des Laderaums spiegelt sich in dessen Holzboden wider. Die dunkel gebeizte Seideneiche steht dabei in Kontrast zu den eingelegten Ladeschutzleisten aus Aluminium.

Shooting Break Innenraum 3
Der Laderaum wirkt mit dem Holzboden besonders edel

Neue Motorengeneration für den Shooting Break

Als Antrieb des Concept Shooting Break dient ein Vorbote der kommenden neuen V-Motoren-Generation von Mercedes-Benz. Der V6 mit einem Zylinderwinkel von 60° und 3,5 Liter Hubraum zeichnet sich durch eine Direkteinspritzung aus, deren Steuerung einen erweiterten Magerbetrieb ermöglicht. Der Sechszylinder leistet 306 PS bei einem maximalen Drehmoment von 370 Nm und soll auch beim Verbrauch neue Maßstäbe setzen.

Der CLT, wie der Shooting Break in seiner Serien-Version aller Voraussicht nach heißen wird, wird genau wie der CLS in der Oberklasse angesiedelt sein. Ein Einstieg unter 60.000 Euro dürfte daher kaum möglich sein.

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