Cadillac CTS-V Coupé Rennversion

Cadillac kehrt auf die Rennstrecke zurück – mit dem CTS-V Coupé

Cadillac präsentiert sich auf der NAIAS in Detroit betont sportlich. Die US-Nobelmarke zeigt als einzige Neuheit die Rennversion des CTS-V Coupés und kehrt damit auf die Rennstrecke zurück. ( , 12.01.2011)

Imagepflege im Motorsport

Cadillac – das ist typisch amerikanische Noblesse garniert mit einer ganzen Menge Tradition. Für große Rennsporterfolge ist die Marke dagegen nicht gerade bekannt. Aber das kann sich schon bald ändern, denn auf der derzeit stattfindenden Detroit Auto Show hat Cadillac seine Rückkehr in den Motorsport verkündet – und auch gleich das dafür vorgesehene Auto präsentiert: Mit einem Rennwagen auf Basis des CTS-V Coupés wird die GM-Tochter schon in dieser Saison an der Sports Car Club ofAmerica (SCCA) World Series teilnehmen, einer Rennserie für seriennahe GT-Autos.

Cadillac CTS-V Coupé Rennversion
Die optischen Unterschiede zur Serienversion des Cadillac CTS-V Coupé sind größer als die technischen. Große Flügel, riesige Lufteinlässe und ein ausgeräumter Innenraum mit Käfig gehören zum Motorsport-Standard.

Eigentlich zu stark für die Konkurrenz

Einzelheiten zu technischen Details des zusammen mit der amerikanischen Rennschmiede „Pratt & Miller“ entwickelten Boliden nennt Cadillac noch nicht. Allerdings wird sich der Rennwagen technisch nicht allzu weit vom Serienauto entfernen. Dieses wird von einem Kompressor-geladenen 6,2-Liter-V8-Motor mit 564 PS angetrieben. Damit ist der Caddy eigentlich übermotorisiert, denn die Konkurrenz von Volvo, Porsche, Dodge und Co. verfügt über Boliden, die lediglich zwischen 430 und 530 PS leisten.

Cadillac CTS-V Coupé Rennversion
Mit einem Rennwagen auf Basis des CTS-V Coupés wird die GM-Tochter schon in dieser Saison an der Sports Car Club of America (SCCA) World Series teilnehmen.

Der Auftrag: An frühere Erfolge anknüpfen

Trotz kurzer Vorbereitungszeit - der CTS-V Rennwagen ist in wenigen Monaten entwickelt worden, erste Testfahrten finden erst Ende Januar statt - tritt der Neuling an, um Titel zu gewinnen. Cadillacs Ambitionen sind hoch, schließlich war die Marke schon in der Vergangenheit in der SCCA World Series erfolgreich. 2005 gingen sowohl der Fahrer- als auch der Marken-Titel nach Warren in Michigan, 2007 hat es für den ersten Rang in der Konstrukteurswertung gereicht.

Johnny O´Connell und Andy Pilgrim
Johnny O´Connell (l.) ist dreimaliger GT1-Champion in der American Le Mans Series, Andy Pilgrim hat 2005 den Fahrertitel in der GT-Klasse der SCCA World Series für die Marke gewonnen.

Titelerprobte Fahrer im Cockpit

Wenn am Wochenende vom 25. bis 27. März in St. Petersburg, Florida, die neue Saison startet, greifen die beiden Piloten Johnny O´Connell und Andy Pilgrim für Cadillac ins Lenkrad. O´Connell ist dreimaliger GT1-Champion in der American Le Mans Series, Pilgrim hat 2005 den Fahrertitel in der GT-Klasseder SCCA World Series für die Marke gewonnen. Nach dem Saisonauftakt folgen sieben weitere Rennwochenenden, die allesamt in Nordamerika ausgetragen werden. Ob der Cadillac CTS-V Rennwagen auch außerhalb der USA und Kanada eingesetzt wird und dort das Image der Marke in Richtung Sportlichkeit trimmen darf, steht noch nicht fest.

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UMFRAGE

Sollte Cadillac mit der CTS-V-Rennversion auch außerhalb Nordamerikas starten?

  • Unbedingt - die scharfe Optik verspricht schonmal einiges!
    54%
  • Wenn es vom Reglement passt, darf der gerne in der DTM starten.
    19 %
  • Warum nicht. Die Starterfelder in den internationalen GT-Serien können Abwechslung gebrauchen.
    15 %
  • Nee, die sollen mal da drüben bleiben. Es gibt genug europäische Marken, die Motorsport betreiben.
    12 %
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