Besonders beliebt sind seit jeher offene Sportwagen. Preisbrecher ist dort der Mazda MX-5, ein kompakter zweisitziger Roadster mit Heckantrieb und 93 kW/126 PS Leistung. Beim Verdeck hat der Kunde die Wahl zwischen der klassischen Stoffmütze und einem klappbaren Kunststoff-Hardtop. Die Preisliste für das seit 2005 eingeführte Modell startet bei 21.800 Euro. Ebenfalls viel Fahrspaß bietet der Opel GT. Der Retro-Roadster verfügt über 194 kW/264 PS aus vier Zylindern. Der Alltagsnutzen des Zweisitzers ist allerdings gering: Kofferraum fehlt fast ganz, Einparken wird zum Blindflug, das Verdeck ist umständlich zu bedienen. Dafür stimmt der Preis mit 32.200 Euro.
Mercedes SLK: Jetzt deutlich dynamischer
Einer der sportlichen Cabrio-Bestseller in Deutschland ist seit Jahren der Mercedes-Benz SLK, der ab April in einer optisch und technisch überarbeiteten Version beim Händler steht. Rund 650 Komponenten hat der Hersteller nach eigenen Angaben für das Facelift neu entwickelt. So wurden sowohl die Front- als auch die Heckpartie gründlich überarbeitet. Von vorn betrachtet wirkt der Roadster jetzt ein wenig aggressiver als bisher, die Heckansicht erscheint durch einen angedeuteten Diffusor ebenfalls dynamischer. Auch die Motoren wurden verbessert, sie leisten nun mehr und verbrauchen weniger. Den Einstieg bildet ein 1,8-Liter-Ottomotor mit Kompressoraufladung und 135 kW/184 PS, die Leistungsspanne reicht bis zu 265 kW/360 PS im besonders sportlichen AMG-Modell. Für das Einstiegsmodell müssen mindestens 36.500 Euro berappt werden.Rund 11.000 Euro mehr verlangt Audi ab dem Sommer für den TTS Roadster mit Stoffdach. Die zweisitzige Hochleistungsvariante des Allrad-Sportwagens bedient sich bei der Technik des Kompaktsportlers Audi S3 und verfügt über eine Motorleistung von 200 kW/272 PS. Serienmäßig ist ein Fahrwerk mit magnetisch geregelter Stoßdämpferverstellung an Bord, das sich automatisch der jeweiligen Fahrsituation anpasst. Höfliches Understatement bietet die Optik; von den schwächer motorisierten Standardversionen unterscheiden den TTS nur wenige Details.
Stark, schnell, günstig
Bereits ab Werk stark und schnell ist der Nissan 350 Z Roadster, der aber auch mit seinem günstigen Preis von 38.200 Euro überzeugen kann. Dafür gibt es einen Zweisitzer mit 230 kW/313 PS starkem V6-Benziner und einer Sprintzeit von unter sechs Sekunden.Roadster-Geschichte geschrieben hat der Mercedes-Benz SL, dessen sechste Generation sich nun sieben Jahre nach Markteinführung in einem gründlich überarbeiteten Kleid präsentiert. Komplett erneuert wurde die Front, an der jetzt ein mächtiger Kühlergrill mit flankierenden Scheinwerfern im Stil des Coupés CLS für einen bulligen Auftritt im Rückspiegel sorgt. Die Motorhaube wird von zwei Finnen verziert, die an den Ur-SL der 50er-Jahre erinnern sollen. Erstmals als Einstiegs-Triebwerk für den Luxus-Roadster wird ein V6-Ottomotor mit 170 kW/231 PS angeboten. Außerdem erhältlich sind drei weitere Benziner mit sechs, acht und zwölf Zylindern, die bis zu 450 kW/612 PS leisten. Für die Topversion sind dementsprechend stolze 211.500 Euro fällig.Offenes Topmodell der Stuttgarter ist jedoch seit Sommer 2007 der Mercedes SLR McLaren Roadster. Die offene Version des Supersportwagens verfügt über Flügeltüren, reichlich Formel 1-Technik und einen enorm durchzugsstarken 5,5-Liter-V8-Kompressormotor, der 460 kW/626 PS liefert. Der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 gelingt so in unter vier Sekunden. 493.850 Euro Einstiegspreis schränken den potenziellen Kundenkreis gewaltig ein.
Exklusives aus Italien, Deutschland und England
Ähnlich exklusiv ist man mit dem Alfa Romeo 8C Spider unterwegs, der in den kommenden Monaten an weltweit 500 handverlesene Kunden ausgeliefert wird. Der wohlproportionierte Roadster im Retro-Stil ist die offene Version des Sportwagens Alfa 8C Competizione und wird wie dieser von einem 331 kW/450 PS starken V8-Ottomotor angetrieben. Der Preis des Zweisitzers ist mit knapp 180.000 Euro vergleichsweise moderat.Wer sich an der frischen Luft lieber chauffieren lässt als selbst zum Lenkrad zu greifen, kann mit dem nötigen Kleingeld im Fond des Maybach Landaulet Platz nehmen. Bei dem Luxusauto lässt sich das Stoffdach über dem Fond wegklappen, während die erste Reihe immer von einem Blechdach behütet wird. Rund 900.000 Euro soll der Landaulet auf Basis des 450 kW/612 PS starken Maybach 62 S kosten. Da mutet der seit vergangenem Jahr erhältliche Bentley Azure mit einem Preis von 341.113 Euro fast preiswert an. Für den Antrieb des 5,40 Meter langen Luxusflitzers sorgt ein V8-Benziner mit 335 kW/456 PS. In einer ähnlichen Liga spielt das Rolls-Royce Drophead Coupé mit seinen 440.300 Euro. Mit vier Sitzen bei zwei Türen wendet sich der 338 kW/460 PS starke Brite vor allem an den Selbstfahrer.

