Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sieht die an Ostern immer wiederkehrende Verkehrsproblematik: "Millionen Menschen werden in diesen Tagen mit dem Auto ihre Familie oder Freunde besuchen, beziehungsweise in den verdienten Urlaub fahren. Ich will, dass die Osterreisewelle weitgehend ohne Störungen abläuft. Die Autofahrer sollen möglichst sicher und stressfrei an ihr Ziel kommen. Ich habe die Bundesländer aufgefordert, alles zu tun, um Staus und Behinderungen zu vermeiden."
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- Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer legt den Ländern einen Anforderungskatalog vor um die Staus an Ostern zu reduzieren
Ramsauers Forderungen an die Länder
Zur Staureduzierung hat Ramsauer einen Anforderungskatalog an die Bundesländer zusammengestellt.
- Baustellen auf stark befahrenen Autobahnen schneller beenden und bei ihren Planungen vor allem den Reiseverkehr berücksichtigen
- Bauarbeiten auf Umleitungsstrecken sollen in dieser Zeit komplett verboten werden
- Polizei muss besonders schnell Verkehrsstörungen melden und die Autofahrer auf Ausweichmöglichkeiten hinweisen
- Großraum- und Schwertransporte sollen nur im absoluten Ausnahmefall zugelassen werden
- die Länder müssen das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw strenger überwachen
- Militär-Transporte nur in Ausnahmefällen erlauben; schwere Lkw und Truppen-Fahrzeuge mit Anhänger dürfen auf vielen Straßen nicht fahren
Peter Ramsauer fordert, dass diese Maßnahmen nicht nur an Ostern, sondern auch zu anderen Stoßzeiten, wie an Pfingsten oder in der Sommer-Ferienzeit in Kraft treten. Als zusätzliche Hilfestellung verweist er auf die Verkehrsleitsysteme, die Autofahrer im Verkehr unterstützen. Die Seitenstreifen sollen zudem als zusätzliche Fahrbahnen freigemacht werden.
Ramsauers Empfehlungen für Reisende
Den Reisenden empfiehlt Ramsauer, sich gezielt auf die Urlaubsfahrt vorzubereiten:
"Eine gut geplante Route führt schneller ans Ziel. Jeder Autofahrer sollte vor der Fahrt einen Blick in unser Baustelleninformationssystem im Internet werfen. Hier haben wir für ganz Deutschland aktuell und übersichtlich alle Dauerbaustellen aufgelistet. Auch die Straßenbaubehörden der Länder bieten wichtige Hinweise zum Ferienverkehr im Netz an", so der Minister.

