Besser bekannt als Erdbeerkörbchen
In den 80er und frühen 90er Jahren war das Golf Cabriolet mit seinem unvergleichlich kantigen Charme das Massencabriolet überhaupt. Wegen seines - wenn auch nicht gerade schmuckvollen - Überrollbügels liebevoll als Erdbeerkörbchen bezeichnet, war es für viele der reale Traum automobiler Sonnenanbetung. Auf dem Genfer Automobilsalon (3. bis 13. März 2011) feiert das Golf Cabriolet seine Wiederauferstehung. Der dunkle Überrollbügel ist verschwunden, auch sonst erinnert wenig an gestern.
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- Die bis zu vier Insassen werden mit einer straffen Stoffmütze gegen äußere Witterungseinflüsse geschützt. Die Form des Daches erinnert an das wenig erfolgreiche Audi A3 Cabriolet.
Schnörkelloses Stoffdach-Cabrio
Im Vergleich zu seinem damaligen Nachfolger, dem gerade erst aufgefrischten VW Eos, zeigt sich der neue offene Golf etwas kompakter und bodenständiger. Keine Schnörkel, kein Abdriften in neue Fahrzeugklassen oder ähnliche Wichtigtuerei. Der Neue ist ein VW Golf als echtes Cabriolet. Glücklicherweise hat VW auf ein wenig schmuckvolles Klappdach verzichtet. Die bis zu vier Insassen werden mit einer straffen Stoffmütze geräuscharm und sehenswert gegen äußere Witterungseinflüsse geschützt. Das Dach öffnet und schließt in weniger als zehn Sekunden vollelektrisch bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h.
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- Das Cabrio präsentiert das allseits bekannte Golf-Cockpit. Bei allen Motorisierungen hat der Käufer die Wahl zwischen Schalt- und Automatikgetriebe.
Überrollbügel ade
Der einstig statische Überrollbügel wurde von einem zeitgemäßen, automatisch ausfahrbaren Überschlagschutz hinter den Fondpassagieren ersetzt. Zudem sorgen ABS, ESP und diverse Airbags für Sicherheit. Neben dem geräumigsten Innenraum seiner Klasse bietet der Sonnen-Golf bei offenem Dach einen Laderaum von 250 Liter. Die Rückbank kann im Verhältnis 50:50 umgeklappt werden. Dann steht eine nennenswerte Durchlade zur Verfügung.
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- Angetrieben wird das Golf Cabriolet von sechs Benzin- und Diesel-Triebwerken mit einer Leistungsspanne von 105 und 210 PS.
Insgesamt sechs Motoren
Angetrieben wird das Golf Cabriolet von sechs Triebwerken mit einer Leistungsspanne von 105 bis 210 PS. Das sparsamste Modell ist der 105 PS starke 1.6 TDI, der gerade einmal 4,4 Liter Diesel auf 100 Kilometern verbrauchen soll. Der 140 PS starke 2.0 TDI und der 160 PS starke 1.4 TSI dürften sich bei der zumeist weiblichen Kundschaft einer besonders großen Beliebtheit erfreuen. Die Vierzylindermotoren verfügen über eine Handschaltung, lassen sich optional jedoch mit einem Doppelkupplungstriebe mit sechs bzw. sieben Gängen kombinieren.

