Nicht ohne Bodykit
Natürlich kann auch der neue CLS nicht ohne Bodykit auskommen, wenn Brabus seine Finger im Spiel hat. Highlights des im Windkanal auf optimalen Luftwiderstand getrimmten Karosserie-Upgrades sind die Frontschürzenaufsätze mit Lufteinlässen und LED-Tagfahrleuchten, die Sportkotflügel mit Luftauslässen und beleuchtetem Marken-Logo sowie die Seitenschweller mit integrierten Einstiegsleuchten. Mehr Abtrieb versprechen der am Serienstoßfänger fixierte Frontspoiler, die neue Heckschürze mit Platz für die Vierrohr-Auspuffanlage und der kleine Heckspoiler am Kofferraumdeckel.
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- Beim Fahrwerk hat der Kunde die Wahl zwischen Sportfedern, einem verstellbaren Komplettfahrwerk oder einem elektronischen Tieferlegungsmodul für Wagen mit Luftfederung. Neu ist auch das Monoblock F-Rad in 20 Zoll mit "Liquid Titanium"-Lackierung.
Qual der Wahl
Fahrdynamisch hilft Brabus dem Viertürer-Coupé zusammen mit Technologiepartner Bilstein auf die Sprünge. Die Einstiegslösung bildet dabei ein Satz Sportfedern, der für 30 Millimeter Tiefgang sorgt. Wer seinen CLS deutlicher in Richtung Sport trimmen möchte, greift zum Komplettfahrwerk mit strafferer Dämpferabstimmung und einstellbarer Tieferlegung. Luftgefederten Modellen kann Brabus mit einem elektronischen Fahrwerksmodul aushelfen, das den Schwerpunkt um 35 Millimeter absenkt. Noch mehr Auswahl gibt es bei den Rädern. Insgesamt sechs verschiedene Designs, ein- oder mehrteilig, halten die Bottroper für den neuen CLS bereit. Die Bandbreite reicht dabei von relativ mickrigen 8,5x17 Zoll bis hin zu standesgemäßen 10,5x20 Zoll. Pirelli und Yokohama liefern die passenden Gummis dazu und zwar bis maximal 255/30 ZR 20 vorne und 305/25 ZR20 hinten.
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- Leistungssteigerungen bietet Brabus anfangs nur für die Diesel-Varianten des CLS. Der 250 CDI erstarkt auf 235 PS und 560 Nm, der 350 CDI kann mit 313 PS und 690 Nm aufwarten.
Nagelnde Powerpacks
Was die Leistungssteigerungen für den schönen Schwaben angeht, so dürfen sich zunächst all diejenigen freuen, die sich für einen Selbstzünder entschieden haben. Dem 250 CDI verhilft der größte Mercedes-Tuner per ECO PowerXtra D4-Leistungskit zu 31 zusätzlichen Pferden und 60 Nm mehr Drehmoment, womit der Vierzylinder nun mit 235 PS und 560 Nm zu Werke geht. Für den großen Bruder 350 CDI haben die Mannen um Bodo Buschmann ebenfalls ein Zusatzsteuergerät im Köcher. Der Clou: Die Kraftausbeute kann über die Fahrprogramme der Siebengang-Automatik beeinflusst werden. Im Eco-Modus wird lediglich das Drehmoment von 620 auf 690 Nm angehoben, die Höchstleistung von 265 PS bleibt unverändert. Bei Aktivierung des Sportmodus oder sobald manuell geschaltet wird, steigt dann auch die Spitzenleistung auf 313 PS. Im Vollbesitz der neuen Kräfte beschleunigt der Sechszylinder in 5,9 Sekunden auf 100 und läuft abgeregelte 250 km/h Spitze. Damit auch der Sound nicht zu kurz kommt –bei den Dieseln konstruktionsbedingt hinfällig–, installiert Brabus für alle CLS-Modelle eine Vierrohr-Sportauspuffanlage.
Innen geht alles
Ein Brabus wäre kein Brabus, wenn er nicht auch im Interieur aus dem Vollen schöpfen würde. Hier ist vom Sportlenkrad über Alupedale bis zur exklusiven Lederausstattung und diversen Einlagen in Edelholz oder Karbon alles möglich, was der Kunde wünscht und zu bezahlen im Stande ist. Weltpremiere feiert der Brabus-CLS wie erwähnt auf dem Genfer Auto Salon (3. bis 13. März).

