BMW R 1200 GS - Das Tagebuch einer „Q“ Teil 3

Sie ist Deutschlands meistverkauftes Motorrad, mit über 100.000 Exemplaren die beliebteste BMW aller Zeiten: Die R 1200 GS, von Fans in Anlehnung an den Spitznamen „Gummi-Kuh“ aus früheren Zeiten heute kurz „Q“ genannt. Warum hübsch teuer und doch wahnsinnig beliebt? Erfolgsstories kann man selten erklären. Das Tagebuch einer Q soll jedoch erklären, was man mit ihr alles anfangen kann – von der Kaufentscheidung bis hin zu sinnvollen Tuning- und Aufwertungstipps im Tagebuch einer Q. ( , 01.01.2009)

Teil 3: Zubehör

Vielmehr müssen der Händler oder seine Mitarbeiter die speziellen Bedürfnisse eines Kunden herausfinden. Wichtig dabei vor allem: Die speziellen Vorlieben und Fahrgewohnheiten (Kurzstrecke oder lange Touren, alleine oder zu zweit, Straße oder Extremgelände usw.), manches ist auch Geschmackssache.

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… auf 39 Liter, wenn man den inneren Bügel nach unten klappt.

Große fahren gerne GS

Auch der Windschutz ist davon nicht wesentlich beeinflusst. Eine etwas höhere Zubehör-Scheibe kann später ohnehin noch ein Thema sein. Deshalb habe ich auch auf eine getönte Scheibe verzichtet. Außerdem erscheinen mir 160 Euro Aufpreis im Vergleich zur klaren Scheibe zu viel Geld. Letztendlich ist die Tönung vor allem ein optisches Gimmick.

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Die höhere Sitzbank kostet 220 Euro, Sitzhöhe bis zu 900 mm

Motorschutzbügel wie Ehevertrag

Aber Rainer überzeugt mich von einer kleinen Lösung: Kein hässlicher Sturzbügel wird als pessimistisches Sinnbild meine GS verunstalten. Stattdessen sorgen zierliche Zylinderschutzbügel(chen) dafür, dass kleinere Umfaller nicht gleich zu beschädigten Zylinderkopfdeckeln führen. Und neben optischen Vorteilen: 98 statt 267 Euro Aufpreis sind ein weiteres wesentliches Argument.

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Sinnvolle Ausstattung für die GS: Originalkoffer

Handschutz auch onroad

Handschutz ist also die perfekte Ergänzung zu meinen Heizgriffen. Übrigens: Später werde ich auf ein Saisonkennzeichen verzichten. Ich hoffe auf weitere milde Winter wie den letzten, und dass ich oft den Brenner hinter mir lassen werde um zum Beispiel an Heilig Dreikönig die warme italienische Januar-Sonne zu genießen. Ein Saisonkennzeichen hätte ich höchstens für eine vorher festgelegte Fahrpause von drei Monaten genutzt. Geldersparnis: In meinem Fall ca. 100 Euro. Folglich gehe ich mit Frau und Kind zweimal im Jahr weniger zum Italiener und stattdessen auch im Winter mit der GS stets spontan auf die Piste.

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Zylinder- statt Motorschutzbügel: 98 statt 267 Euro Aufpreis

Koffer mit Zauberbügel

Wie David Copperfield zu seinen besten Zeiten vergrößere ich das Stauvolumen meiner GS-Koffer bei Bedarf von 20 l links (wegen dem Auspufftopf) und 30 l rechts auf 29 l links und 39 l rechts. Das geschieht im Handumdrehen, indem ich jeweils einen Bügel im Koffer von oben nach unten verstelle, so dass sich die Kofferschale nach außen hin bewegt. Solange ich nicht das volle Koffervolumen nutze, genieße ich die geringere Fahrzeugbreite und fahre nicht unnötigerweise fast so breit wie ein Smart durch die Gegend.

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