Teil 3: Zubehör
Vielmehr müssen der Händler oder seine Mitarbeiter die speziellen Bedürfnisse eines Kunden herausfinden. Wichtig dabei vor allem: Die speziellen Vorlieben und Fahrgewohnheiten (Kurzstrecke oder lange Touren, alleine oder zu zweit, Straße oder Extremgelände usw.), manches ist auch Geschmackssache.
Große fahren gerne GS
Auch der Windschutz ist davon nicht wesentlich beeinflusst. Eine etwas höhere Zubehör-Scheibe kann später ohnehin noch ein Thema sein. Deshalb habe ich auch auf eine getönte Scheibe verzichtet. Außerdem erscheinen mir 160 Euro Aufpreis im Vergleich zur klaren Scheibe zu viel Geld. Letztendlich ist die Tönung vor allem ein optisches Gimmick.
Motorschutzbügel wie Ehevertrag
Aber Rainer überzeugt mich von einer kleinen Lösung: Kein hässlicher Sturzbügel wird als pessimistisches Sinnbild meine GS verunstalten. Stattdessen sorgen zierliche Zylinderschutzbügel(chen) dafür, dass kleinere Umfaller nicht gleich zu beschädigten Zylinderkopfdeckeln führen. Und neben optischen Vorteilen: 98 statt 267 Euro Aufpreis sind ein weiteres wesentliches Argument.
Handschutz auch onroad
Handschutz ist also die perfekte Ergänzung zu meinen Heizgriffen. Übrigens: Später werde ich auf ein Saisonkennzeichen verzichten. Ich hoffe auf weitere milde Winter wie den letzten, und dass ich oft den Brenner hinter mir lassen werde um zum Beispiel an Heilig Dreikönig die warme italienische Januar-Sonne zu genießen. Ein Saisonkennzeichen hätte ich höchstens für eine vorher festgelegte Fahrpause von drei Monaten genutzt. Geldersparnis: In meinem Fall ca. 100 Euro. Folglich gehe ich mit Frau und Kind zweimal im Jahr weniger zum Italiener und stattdessen auch im Winter mit der GS stets spontan auf die Piste.
Koffer mit Zauberbügel
Wie David Copperfield zu seinen besten Zeiten vergrößere ich das Stauvolumen meiner GS-Koffer bei Bedarf von 20 l links (wegen dem Auspufftopf) und 30 l rechts auf 29 l links und 39 l rechts. Das geschieht im Handumdrehen, indem ich jeweils einen Bügel im Koffer von oben nach unten verstelle, so dass sich die Kofferschale nach außen hin bewegt. Solange ich nicht das volle Koffervolumen nutze, genieße ich die geringere Fahrzeugbreite und fahre nicht unnötigerweise fast so breit wie ein Smart durch die Gegend.

