Der 1er M in M3-Sphären
Es macht wirklich den Eindruck, als hätten die Tuner noch sehnsüchtiger als die BMW-Fans auf die M-Version des 1er Coupés gewartet. Von AC Schnitzer bis TechTec sind inzwischen (fast) alle Veredler, die es mit den Bayerischen Motoren-Werken halten, über den Kompakt-Knaller hergefallen. Nur ein Tuner fehlt bisher in der Aufzählung, doch der zieht nun erbarmungslos nach: Manhart Racing bietet das Rundum-Sorglos-Paket, dass den Münchner Power-Zwerg, der leider nicht M1 heißen darf, endgültig in M3-Sphären katapultiert.
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- Den ab Werk 340 PS starken Sechszylinder-TwinTurbo mit drei Litern Hubraum pumpt Manhart Racing auf 415 PS auf.
Von rotzig bis aggressiv
Der nun „MH1 Biturbo“ genannte 1er M kann nun mit deutlich mehr Leistung arbeiten. Ab Werk 340 PS stark, pumpt ihn Manhart für 3.900 Euro auf 415 PS auf. Was die Mannen aus – ach, wie passend! – Geilenkirchen genau mit dem Dreiliter TwinTurbo veranstalten, bleibt ihr Geheimnis, aber eine geänderte Motorelektronik sowie weitere kleinere Optimierungen sind auf jeden Fall darunter. Die hauseigene Sportabgasanlage inkl. Downpipes und Edelstahl-Endschalldämpfern (Gesamtpreis: 3.799 Euro) trägt ihren Teil zur Extra-Power bei und soll dem wunderbar rotzig klingenden Serien-Sound eine noch aggressivere Stimmlage verpassen.
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- Am Heck gibt sich der Manhart MH1 Biturbo mit einem Carbon-Heckdiffusor und einer neuen Vierrohr-Auspuffanlage zu erkennen.
Eine Nummer größer – in allen Belangen
Aggressiver ist auch die Optik des 1er M Coupés nach der Manhart-Sonderbehandlung. Gefertigt aus feinstem Carbon, verpassen die Jungs von der holländischen Grenze dem Kompakt-Coupé einen Frontsplitter (1.990 Euro), Heckdiffusor (1.820 Euro) und Außenspiegelkappen. Die Platzverhältnisse in den Radhäusern sieht Manhart noch lange nicht als ausgereizt an, weshalb die Nordrhein-Westfalen den 1er M auf 20-Zöller (die Serie bietet nur 19er) stellen. Die neun Zoll breiten Rundlinge an der Vorderachse tragen Sport Contact 5-Contis im 245er Format, die hinteren Zehn-Fünfer werden mit 295er Pneus bestückt. Kostenpunkt für den Komplettradsatz: 7.499 Euro. Ein hauseigenes, 2.580 Euro teures Gewindefahrwerk soll die serienmäßig schon begeisternde Fahrdynamik des muskulösesten 1ers in für die Kompaktklasse ungeahnte Sphären heben.
Passagiere auf der Ideallinie
Damit auch die Insassen stets auf der Ideallinie bleiben, installiert Manhart Racing vorne Performance-Sitze (2.522 Euro) und bezieht die Rücksitze mit griffigem Alcantara – beides veredelt mit roten Nähten.
Alles in allem scheint Manhart Racing ein Tuningpaket geschnürt zu
haben, das Fahrspaß pur verspricht. Das zu vermitteln gelingt bereits
der Serienversion spielend, wovon Ihr Euch schon bald in einer neuen
Wertungsprüfung überzeugen könnt. Das dürft Ihr auf keinen Fall
verpassen!

