Wen interessiert schon das Fotomodel?
An den Mercedes SLS AMG trauen sich die einschlägigen Tuner noch nicht so richtig heran. Und wenn, dann halten sich die Umbaumaßnahmen in Grenzen. Zu perfekt scheint das Basisauto gelungen zu sein. Auch Kicherer schärft mit seinem SLS-Programm nur leicht nach – und stellt einen begehrenswerten Flügeltürer auf die Räder, dem selbst das scharfe Fotomodel nicht die Show stehlen kann. Der Name des beflügelten Schwaben: SLS 63 Supersport.
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- Den Innenraum des Mercedes SLS AMG gestaltet Kicherer mit einigen Carbon-Zierteilen ein wenig sportlicher.
Klassisch passt am besten
Der Stern, der den Namen Kicherer trägt, hebt sich durch eine Carbon-Frontspoilerlippe und aus demselben Material hergestellte Heckdiffusor-Finnen vom Original ab. Auch die Felgen ziehen die Blicke an: Die mehrteiligen RS-1-Schmiederäder im 20-Zoll-Format passen so gut zum SLS-Design, dass sie auch von AMG selbst stammen könnten. Die Reifen im Format 255/30 R 20 (vorne) und 295/30 R 20 (hinten) liefert Continental. Den Innenraum gestaltet der Veredler mit einigen Carbon-Zierteilen ein wenig sportlicher.
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- Den Kicherer SLS 63 AMG und die Fotomodels hat der renommierte Fotograf Frank Luger in Szene gesetzt.
Der SLS 63 Supersport trägt die Nase weit oben
Auch die Technik des ersten komplett in AMG-Eigenregie entwickelten Straßenautos verfeinert Kicherer nur punktuell. Wie etwa das Fahrwerk: KW-Gewindefahrwerk statt Serie, so die Maxime. Das soll nicht nur das Fahrverhalten versportlichen, sondern auch im Alltag von Vorteil sein: Auf Knopfdruck lässt sich die Front um bis zu 30 Millimeter anheben, um gefahrlos Hindernisse wie Temposchwellen, Rampen oder Garageneinfahrten zu überwinden. Während Kicherer den Auspuff nur mit Endrohrblenden versieht, hat der Tuner durchaus an der Leistungsschraube gedreht. Dank optimierter Elektronik stehen nun 610 Pferde im Stall (Serie: 571) und 670 statt 650 Newtonmeter zur Verfügung.

