Im Mittelpunkt des Genfer Mitsubishi -Auftritts steht die Europapremiere des neuen Crossover-Modells ASX. Damit will der japanische Konzern das bewährte Outlander-Kozept ins C-Segment übertragen. (Jessica Fischer , 10.03.2010)
Mitsubishi-Genpool
Der Mitsubishi ASX basiert auf der Studie Concept cX, die auf der Frankfurter IAA 2007 bereits vorgestellt wurde. Die Designer entwickelten die Formensprache der Studie jetzt zur Serienreife. Mit 2.670 Millimetern verfügt der Mitsubishi ASX über den Radstand des größeren Outlander, ist dabei aber knapp 35 Zentimeter kürzer. Als jüngste Modellvariante der globalen Mitsubishi "Project Global"-Plattform verbindet der ASX die limousinenhafte Anmutung des Lancer mit der erhöhten Sitzposition des Outlander und dem elektronisch geregelten Allradsystems AWC.
Kreuzung aus SUV und Sportwagen
Das Ergebnis dieser Architektur sind Proportionen mit einer sportlichen Akzentuierung. Der markante Frontgrill ist inzwischen ein unverwechselbares Markenzeichen fast aller in Europa angebotenen Straßenmodelle der Marke. Dieser wurde beim ASX durch eine Einfassung und den plastischen Übergang in die Fronthaube zusätzlich akzentuiert. Ohne SUV-Betonung zeigt sich auch die eher niedrige und breitenbetonte Heckansicht mit den schlanken, schräg angesetzten LED-Rückleuchten. Im Innenraum finden sich Instrumente mit sportlichen Schirmkappen, eine chromumrandete Schaltkonsole und vom Motorraddesign inspirierte Silberapplikationen an Instrumententafel und Konsole. Erstmals in einem Mitsubishi-Modell trägt beim ASX ein Panorama-Glasdach mit elektrischem Sonnenschutzrollo und LED-Beleuchtung zum Raumgefühl bei.
Neue Dieselgeneration
Als Antriebsquelle dient die 1,8-Liter-Variante einer neu entwickelten Common-Rail-Dieselgeneration. Das 150 PS starke Triebwerk mit Abgasnorm Euro 5 macht den ASX nicht nur zum weltweit ersten Diesel-Pkw mit variabler Ventilsteuerung, sondern bietet darüber hinaus weitere Fortschrittstechnologien wie variable Turbolader-Turbinengeometrie und ein ClearTec-Technikpaket zur Reduzierung der CO2-Emissionen - unter anderem mit Start-Stopp-System, Diesel-Partikelfilter, elektrischer Servolenkung, regenerativem Bremssystem und rollwiderstandsreduzierter Bereifung.
Daneben steht eine 1,6-Liter-Benzinerversion in Kombination mit Frontantrieb zur Wahl. Das Triebwerk leistet 117 PS, verfügt ebenfalls über eine variable MIVEC-Ventilsteuerung und ist mit CO2-reduzierender ClearTec-Technologie ausgestattet. Eine zweite, 85 kW/116 PS starke Dieselvariante wird zu einem späteren Zeitpunkt das Antriebsangebot ergänzen. Beide Dieselversionen sind wahlweise mit Front- oder Allradantrieb lieferbar.
In Japan wurde der ASX unter der Bezeichnung RVR bereits im Februar 2010 erfolgreich eingeführt, das Marktdebüt in Europa ist für den Frühsommer 2010 vorgesehen.