Neuer Einstieg in die Lexus-Welt
Bis jetzt spielt die Toyota-Tochter in Deutschland nur eine Außenseiterrolle. Zwar konnten die Fahrzeuge technisch durchaus überzeugen, beim Design geriet Lexus jedoch stets ins Hintertreffen. Langweilige Formensprache gepaart mit Imagelosigkeit sorgten für Verkaufszahlen in homöopathischen Dosen. Lexus hat aus den Erfahrungen gelernt und will nun ab 2011 im Premium-Kompaktsegment durchstarten. Als Hauptkonkurrenten des CT200h wurden der Audi A3 und der BMW Einser ausgemacht.
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- Unweigerlich muss man beim neuen CT200h an eine „gestauchte“ Version des 1er BMWs denken - zu offensichtlich zitiert Lexus hier den „Hofmeister-Knick“.
BMW als Inspiration
Designtechnisch untermauert der CT200h durchaus seinen Premium-Anspruch. Eine graue Maus sieht anders aus. Dennoch wirken die Proportionen nicht 100%ig ausgewogen. Unweigerlich muss man an eine „gestauchte“ Version des 1er BMWs denken - zu offensichtlich zitiert Lexus hier den „Hofmeister-Knick“ in der Seitenansicht. Mehr Mut zu eigenständigem Design hätte gutgetan. So muss Lexus abermals versuchen, mit inneren Werten zu punkten.
Hybridantrieb als Kaufargument
Und die haben es dann auch in sich! Während deutsche Hersteller oftmals noch mit Mildhybriden in der Luxusklasse ihr Glück versuchen, setzt Lexus den Vollhybrid bereits im Kompaktsegment ein. Die genauen Daten des Motors sind noch nicht bekannt. Jedoch soll dieser auf dem 1,8-Liter-Aggregat des Toyota Prius basieren. Damit scheinen mindestens 136 PS realistisch. Durch die Kopplung mit dem drehmomentstarken Elektroantrieb ergibt sich laut Lexus die Agilität und Performance eines konventionellen Zwei-Liter-Motors. Gleichzeitig verursacht der CT200h die geringste CO2-Emisson seiner Klasse.
Technologisch ist der Lexus der Konkurrenz also überlegen. Doch gerade im Premiumsektor ist das Image von enormer Bedeutung. Solange die Japaner hier nicht aufholen, kann man in Ingolstadt und München beruhigt schlafen.

