Zum 15. Geburtstag beschenkt sich der schwedische Sportwagenhersteller Koenigsegg selbst – mit dem Agera. Ein Sportwagen der Superlative. (Florian Bauer , 11.03.2010)
Absolute Fahrmaschine
Agera ist schwedisch und bedeutet „handeln/etwas tun“. Eigentlich eher passend für ein Ökomobil, doch Koenigsegg nutzt den Namen für einen Benzinvernichter alter Schule. Als Antrieb ist ein 4,7-Liter-V8-Triebwerk vorgesehen. Mit 910 PS und einer geschätzten Höchstgeschwindigkeit von 390 km/h + x schnüffelt der Agera schon fast am Auspuff des Bugatti Veyron. Lediglich 3,1 Sekunden vergehen beim Sprint von 0 auf 100 km/h. So viel Kraft will kontrolliert werden. Hochleistungsbremsen verzögern den Schweden innerhalb von nur 30,5 Metern aus Tempo 100 auf null.
Gelungenes Design
Agera kommt ebenso vom griechischen Wort „Ageratos“ – was so viel bedeutet wie „alterslos“. Und so zeigt sich der Koenigsegg auch von der Außenseite. Dynamische Kanten wechseln sich mit gelungenen Rundungen ab. Die LED-Lichter fügen sich gefällig in die Kohlefaser-Aluminium-Skulptur ein. So durchgestylt könnte sich der Agera auch zum legitimen Nachfolger des Ferrari Enzo ernennen. Ab Herbst beginnt Koenigsegg mit der Produktion. Preise sind noch nicht bekannt.