Europäischer Koreaner
Ein futuristisches Aussehen wollten die Rüsselsheimer Hyundai-Designer dem i-flow mitgeben – und das ist ihnen auch gelungen. Die ungewöhnliche Balance zwischen kurzem Karosserieüberhang vorn und dem lang fließenden Heck verleiht dem Showcar einen neuen individuellen Look. Fast möchte man meinen, der Koreaner sei einem Batman-Comic entsprungen. Die prägnante Front folgt dem neuen Hyundai-Familiengesicht und die seitliche „Z-Linie“ in Form einer vom Frontscheinwerfer bis zur Heckleuchte verlaufenden Sicke nimmt ein prägendes Stilelement des Kompakt-SUVs ix35 auf. Im sogenannten D-Segment zuhause, gibt der 4,78 Meter lange, 1,85 Meter breite und 1,42 Meter hohe i-flow einen Ausblick auf den europäischen Sonata-Nachfolger, der 2011 zuerst als praktischer Kombi und später als elegante Limousine auf den Markt kommen soll. Dann aber wohl deutlich entschärfter als die Studie.
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- Ein futuristisches Aussehen wollten die Rüsselsheimer Hyundai-Designer dem i-flow mitgeben – und das ist ihnen auch gelungen.
Weniger Luftwiderstand = weniger Verbrauch
Zahlreiche Karosseriedetails folgen den Gesetzen der Aerodynamik und unterstreichen die Dynamik des i-flow. Gleichzeitig bieten sie aber auch Vorteile beim Benzinverbrauch. So sorgen beispielsweise ein adaptiver Frontspoiler und strömungsgünstige Schwellerleisten für wenig Luftwiderstand. Ein gutes Beispiel für die emotionale Interpretation einer aerodynamischen Fläche ist das große Glasdach mit integrierten Solarzellen – es verbindet sich mit Front- und Heckscheibe zu einem ganzheitlichen Designelement.
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- Ein gutes Beispiel für die emotionale Interpretation einer aerodynamischen Fläche ist das große Glasdach des Hyundai i-flow mit integrierten Solarzellen.
Sparsamer Diesel-Hybrid mit Doppelkupplungsgetriebe
Angetrieben wird der i-flow von einem neuen 1,7-Liter-Common-Rail-Diesel mit zweifacher Turboaufladung, der an einen Elektromotor gekoppelt ist. Ausgerüstet mit einem Sechsgang-Doppelkupplungs-Getriebe soll der milde Hybrid mit nur 3,0 Litern auf 100 Kilometer auskommen. Dies entspricht einer Umweltbelastung von lediglich 85 g CO2 pro Kilometer. Wie viele dieser Design- und Technikzutaten allerdings den Weg in den Sonata-Nachfolger finden ist fraglich. Gerade asiatische Hersteller verlässt oftmals der Mut auf dem Weg zur Serienreife.

