Zurück zur Dominanz
Seit dem Einstieg anno 1999 konnte die Marke mit den vier Ringen die 24 Stunden von Le Mans mit den Modellen R8, R10 TDI und R15 TDI bereits neun Mal gewinnen. In den letzten beiden Jahren musste man aber in Sachen Dominanz ganz schön Federn lassen, setzte doch Peugeot mit seinem 908 HDI die Pace. 2009 gewannen die Franzosen souverän, 2010 fielen sie in Führung liegend aus. Nun will Audi mit dem neu entwickelten R18 durchstarten und im Jahr 2011 den zehnten Le Mans-Erfolg nach Bayern holen.
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- Erstmals seit 1999 startet Audi in Le Mans wieder mit einem geschlossenen Coupé. Das Kohlefaser-Monocoque des R18 besteht überdies nicht wie bei geschlossenen Le Mans-Rennern üblich aus zwei Hälften, sondern aus einem Stück. Das spart Gewicht und erhöht die Steifigkeit.
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Erstmals seit 1999 startet Audi dieses Unterfangen dabei wieder mit einem geschlossenen Auto. „Aerodynamische Effizienz ist in Zukunft in Le Mans noch wichtiger als in der Vergangenheit", sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "In dieser Hinsicht hat ein geschlossenes Fahrzeug klare Vorteile.“ Das Kohlefaser-Monocoque des R18 besteht überdies nicht wie bei geschlossenen Le Mans-Rennern üblich aus zwei Hälften, sondern aus einem Stück. Das spart Gewicht und erhöht die Steifigkeit. Für eine bessere Gewichtsverteilung sind – erstmals an einem Le Mans-Audi – die Vorder- und Hinterräder gleich groß.
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- Da die Regelmacher für 2011 eine deutliche Reduzierung der Motorleistung erreichen wollen, sind erheblich kleinere Triebwerke als bisher vorgeschrieben. Audi setzt auf einen 3,7-Liter-V6 TDI und hält damit am erstmals 2006 siegreich eingesetzten Diesel-Konzept fest. Ebenfalls neu entwickelt wurde das Sechsgang-Getriebe des R18, speziell abgestimmt auf den kleineren Motor.
TDI – aber kleiner
Gänzlich Neues auch an der Motoren-Front. Da die Regelmacher für 2011 eine deutliche Reduzierung der Motorleistung erreichen wollen, sind erheblich kleinere Triebwerke als bisher vorgeschrieben. Audi setzt auf einen 3,7-Liter-V6 TDI und hält damit am erstmals 2006 siegreich eingesetzten Diesel-Konzept fest. Die Erkenntnisse aus dem Rennbetrieb sollen auch schrittweise in die Serie einfließen. Ebenfalls neu entwickelt wurde das Sechsgang-Getriebe des R18, speziell abgestimmt auf den kleineren Motor.
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- Ein technisches Highlight stellen die erstmals komplett aus lichtmengenoptimierten LEDs bestehenden Scheinwerfer des R18 dar. Dabei durften sich auch die Audi-Lichtdesigner austoben: Die Leuchtdioden des Tagfahrlichts markieren eine „1“, in Anspielung auf das historische Markenzeichen.
Ab in die Zukunft
Ein technisches Highlight stellen die erstmals komplett aus lichtmengenoptimierten LEDs bestehenden Scheinwerfer des R18 dar. Dabei durften sich auch die Audi-Lichtdesigner austoben: Die Leuchtdioden des Tagfahrlichts markieren eine „1“, in Anspielung auf das historische Markenzeichen. Von der Historie in die Zukunft geht es mit der stufenweisen Elektrifizierung,für die der R18 ausgelegt ist. Schritt für Schritt soll es in Richtung e-tron gehen. „Dabei ist für uns aber immer die Effizienz entscheidend“, so Dr. Wolfgang Ullrich.
Dann muss alles passen
Die erste Testfahrt im neuen R18 beging Audi-Werksfahrer Allan McNish schon Ende November. Sein Renndebüt feiert der Le Mans-Bolide voraussichtlich beim 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps am 8. Mai 2011. Zuvor soll der Prototyp beim offiziellen Testtagam 24. April auf der Rennstrecke in Le Mans wichtige Daten für das Rennen sammeln. Am 11. und 12. Juni 2011 muss dann alles passen: Mit drei R18 plant Audi zusammen mit dem Sport Team Joest den zehnten Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans.

