Aston Martin Virage

Aston Martin Virage: Ein GT für Genf

Aston Martin stellt seinen beiden GT-Preziosen DBS und DB9 einen weiteren Gran Turismo zur Seite. Der Virage soll den perfekten Spagat schaffen zwischen herausragender Sportlichkeit und edelstem Luxus. ( , 23.02.2011)

Wie war das doch gleich?

Ein bisschen undurchsichtig wird es ja schon langsam bei Aston Martin. Schließlich stellen die Briten in Genf den mittlerweile dritten Abkömmling ihrer GT-Reihe vor. Der „Virage“ genannte Schönling schiebt sich genau zwischen DBS und DB9 und soll die gezielt sportliche Auslegung des einen (DBS) mit der luxuriösen Eleganz und Komfortauslegung des anderen (DB9) in Einklang bringen. „Er stellt die nächste Entwicklungsstufe unserer VH-Architektur (Vertikal-Horizontal; aus verklebten Aluminiumteilen, ermöglicht mehr Flexibilität im Herstellungsprozess; Anm. der Redaktion) dar und funktioniert so perfekt, wie man es heute von einem Wagen seiner Klasse erwarten kann“, erklärt Dr. Ulrich Bez, CEO von Aston Martin, „der Virage vereint scheinbare Gegensätze mühelos zu einem perfekten Ganzen.“

Mühelos mit V12

Zu einer gewissen Mühelosigkeit in Sachen Vortrieb dürfte der handgefertigte Sechs-Liter-V12-Frontmittelmotor beitragen, der im Virage 497 PS und 570 Nm Drehmoment über eine Karbon-Kardanwelle bereitstellt. Das Touchtronic II-Sechsgang-Automatikgetriebe sitzt an der Hinterachse und sorgt für eine perfekte 50:50-Gewichtsverteilung. Was die Fahrleistungen angeht, spielt der Virage in der Gran Turismo-Championsleague: Von 0-100 vergehen nur 4,6 Sekunden, 299 km/h Spitze sind möglich. Das wegen seiner zusätzlichen Versteifungen gut 100 Kilo schwerere Cabrio Volante dürfte da ein wenig abfallen.

Aston Martin Virage
Das Coupé ist serienmäßig mit gewichtsoptimierten Karbon-Keramik-Bremsen ausgerüstet.

Neues Dämpfungssystem

Technologisch basiert der Virage auf dem DBS. Neu ist das Adaptive Dämpfungssystem ADS, das sich wechselnden Straßenverhältnissen optimal anpassen soll. Das System unterscheidet zwischen fünf Härteeinstellungen im Normal-Modus und weiteren fünf Härtegraden im Sport-Modus. Per Sport-Taste am Armaturenbrett kann der Fahrer außerdem die Kennlinie des Gaspedals verschärfen und die Automatik zu schnelleren Gangwechseln zwingen. Der automatische Gangwechsel bei Erreichen der Drehzahlgrenze wird dann ebenfalls unterbunden.  Auch wenn Aston Martin die Leichtigkeit der VH-Plattform betont und das Coupé serienmäßig mit gewichtsoptimierten Karbon-Keramik-Bremsen ausgerüstet ist, wiegt der Virage gute 1.790 Kilo, der Volante kommt auf 1.890 Kilo.

Aston Martin Virage Volante
Den Virgae gibt es zum Marktstart auch als Cabrio-Version Volante. Das Exterieur-Design des Neuen bestimmt sich vor allem durch seine Schlichtheit. Der 2+2-Sitzer wirkt sehr glatt und verzichtet auf jeglichen Schnörkel.

Schlicht und einfach

Das Exterieur-Design des Virage bestimmt sich vor allem durch seine Schlichtheit. Der 2+2-Sitzer wirkt sehr glatt und verzichtet auf jeglichen Schnörkel. Charakteristisch sind der vom Supersportler One-77 inspirierte Alu-Kühlergrill und die neuen Seitenleisten mit jeweils sechs LEDs als Blinker. Am Heck soll eine Abschlussblende in Wagenfarbe die Breite des neuen Aston unterstreichen. Im Innenraum gibt es selbstverständlich feinstes Leder (mit Nadelstreifen-Saum), ein neues Satellitennavi mit 6,5-Zoll-Display und ein Premium Audio System. Allein die Fertigstellung des Interieurs dauert bis zu 70 Stunden.

Virage und die offene Version Virage Volante sind ab sofort bestellbar. Für die Preise ist noch Stillschweigen vereinbart, sie werden erst auf dem Genfer Salon bekanntgegeben.

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Aston Martin Virage - ist der wirklich nötig?

  • Bildschönes Auto, das die Modellpalette sinnvoll ergänzt.
    37%
  • Schon sehr nah an DBS und DB9, aber Astons kann es nie genug geben!
    33 %
  • Völlig unnötig der Wagen!
    17 %
  • Sieht genau so aus wie alle anderen Astons! Langsam kennt man sich echt nicht mehr aus!
    13 %
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