Feinabstimmung am V12
Sehr viel Motor in sehr wenig Auto. Was beim Serien-V12 Vantage für sportliche Höchstleistungen sorgt, soll mit dem V12 Vantage GT3 nun auch im Kundenmotorsport funktionieren. Als Antrieb dient dabei eine modifizierte Version des 6-Liter-Zwölfzylinders, der auch im Straßenmodell seinen Dienst verrichtet. Leistet das Aggregat hier noch 517 PS und 570 Nm, so soll es in der Rennvariante auf über 600 PS und 700 Nm kommen. Zusätzlich sitzt der gewichtsoptimierte und mit einer Trockensumpfschmierung versehene V12 für eine bessere Gewichtsverteilung noch tiefer im Fahrzeug.
Leichter, wendiger, schneller
Neben dem überarbeiteten Motor unterscheidet sich der GT3-Renner technisch weiterhin durch ein sequentiellesXtrac Sechsgang-Renngetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad von seinem straßenzugelassenen Bruder. Über eine Antriebswelle aus Karbon gibt es die Kraft an die 18-Zöller weiter. Der im Vergleich zum Vorgänger DBRS9 verkürzte Radstand und die tiefere Position des Motors sollen zu verbesserten Handling- und Performance-Werten beitragen. Renn-ABS und Traktionskontrolle sind beim dank Alu-Chassis und Karbon-Aerodynamikteilen nur etwa 1.250 Kilo schweren GT3 ebenso an Bord, wie die FIA-Sicherheitsausstattung mit Überrollkäfig, Feuerlöschanlage und 110-Liter-Tank hinter dem Fahrer.
Ab 340.000 Euro
Aston Martin konnte vom Vorgänger DBRS9 in den letzten sechs Jahren lediglich 24 Exemplare an die Racing-Kundschaft bringen. Das soll sich mit dem mindestens 340.000 Euro teuren V12 Vantage GT3 möglichst ändern. Für Oktober 2011 haben die Briten die ersten Tests angekündigt, Anfang 2012 möchte man mit der Auslieferung beginnen.

