APP Stoptech BMW M3

APP BMW M3 – Bayernsportler auf Diät

Der APP M3 setzt voll auf Performance. Ordentlich abgespeckt, leistungsgesteigert, mit gewaltigen Bremsen versehen und optisch aufgebrezelt, geht er bei der rennsportaffinen BMW-Klientel auf Kundenfang. ( , 15.06.2010)

Unbekannte Größe

Die Firma Advanced Performance Parts (APP) wurde 2004 in Kalifornien gegründet und ist spezialisiert auf die Entwicklung und den Vertrieb von Hochleistungsprodukten für die Automobilindustrie. Zur illustren Kundschaft gehören diverse Haustuner großer Autohersteller wie Toyota (TRD), Nissan (Nismo), Mazda (Mazdaspeed), Subaru (Sti) oder Chrysler (Mopar und SRT). 2008 wurde die APP Europe in Landsberg am Lech aus der Taufe gehoben, um den Export der hauptsächlich amerikanischen Performance-Teile in Europa voranzutreiben. 2009 machte man schon mit einem VW Scirocco-Projektauto auf sich aufmerksam, nun bündelt man wieder die Kräfte und macht zusammen mit einigen Vertriebspartnern den aktuellen BMW M3 endgültig zur Trackday-Waffe.

APP M3_heck
Der "Lack" des APP M3 ist eine Folie. Spezialist CFC liefert die Beklebung in Titansilber matt mit Metallic-Effekt.

Eine gewisse Leichtigkeit

Die Strategie für eine spürbare Performance-Steigerung ist zuallererst eine konsequente Diät. Mit der Stoptech STR-Hochleistungsbremsanlage spart APP schon mal acht Kilo pro Achse ein. Die Anlage aus geschmiedetem Aluminium kommt vorne mit eloxierten 6-Kolben Sätteln und 380 mm-Scheiben. Hinten werden 4-Kolben Sättel und 355 mm-Scheiben verbaut. Auf der Räder-Seite vertraut man bei APP auf ATS Racelight-Leichtmetallfelgen in 19 Zoll und Michelin Pilot Sport 2-Reifen. Diese Kombination soll gegenüber der Serie 1,5 Kilo pro Rad einsparen. Keine Kompromisse auch beim Fahrwerk: Mit dem KW Clubsport-Gewindefahrwerk spendiert man dem M3 das Sportlichste, was KW derzeit zu bieten hat. Die meisten Pfunde holt APP über eine neue Auspuffanlage. Das Akrapovic Titan Evolution-System mit Sportkats aus Metall ist nicht nur optisch und akustisch ein Highlight, sondern auch noch 23 Kilo leichter als die Serien-Anlage. In der Addition bringt der APP Stoptech M3 also 45 Kilo weniger auf die Waage als sein handelsübliches Derivat.

APP M3_front
Die Karosserie des M3 bleibt unangetastet. Wozu sollte man diese Form auch ändern?

Mehr Leistung, mehr fürs Auge

Damit die Gewichteinsparungen fahrdynamisch noch besser zur Geltung kommen, legt der APP/Stoptech Partner Collaction AG Hand an den Motor des M3. 450 PS (+30 PS) und 440Nm (+40 Nm) kitzeln die Schweizer Rennsport-Experten aus dem Vierliter-V8.

APP M3_heck
Der "Lack" des APP M3 ist eine Folie. Spezialist CFC liefert die Beklebung in Titansilber matt mit Metallic-Effekt.

Um den letzten optischen Schliff kümmert sich der Folienspezialist CFC mit seiner neuesten Kreation. Beklebt wird der Projekt-M3 mit einer matten Titansilber-Folie mit Metallic-Effekt.

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