Sonnenbank-Flavour
Der Porsche Panamera hatte es seit seinem Erscheinen 2009 nicht immer leicht. Die einen halten ihn – ebenso wie den Cayenne – für Verrat an der Marke Porsche und ihrer Identität, die anderen erfreuen sich an seiner erfrischenden, viertürigen und wuchtigen Art. Anderson Germany legt mit einem Bodykit noch einmal ein deutliches Wucht-Plus nach: Front- und Heckschürze sowie Heckspoiler erfahren in ihrer Anderson-Variante ein deutliches Plus an Sportlichkeit, in erster Linie durch zusätzliche Kühlluftöffnungen. Vor allem das Heck, das entfernt an einen Supersportler aus Ingolstadt erinnert, wirkt nun deutlich weniger Senioren-affin. Gleiches gilt auch für den Blick des Porsche-GTs, denn seine „sanften Augen“ erhalten durch Scheinwerfermasken einen beinahe boshaften Touch. Sowohl optische Kontraste als auch einen Gewichtsvorteil besorgen die Carbon-Teile an der Karosserie, allen voran die neue ultraleichte Haube. Sämtliche Scheinwerfereinheiten, inklusive der neu hinzugekommenen LED-Tagfahrleuchten, erhalten, ebenso wie alle Scheiben am Porsche, einen dunkleren Teint.
Electrofaust
Wenn es um die Felgen geht, heißt es bei Anderson augenscheinlich ebenso: „Klotzen statt Kleckern“, denn in den Radhäusern verrichten rundum Glanzschwarz-lackierte Sportfelgen in 10x22 Zoll ihr walzenähnliches Werk, ummantelt von 265/30er beziehungsweise 295/25er Riesenpneus. Für ordentlich Tiefgang ist im Porno-Panamera ebenfalls gesorgt: das dreistufige Fahrwerksprogramm des GT bleibt erhalten, nur ist jetzt jede Stufe 40mm tiefer am Asphalt angesiedelt. Die Außenhaut des Panamera setzt ganz auf das Bicolor-Farbkonzept Rot-Schwarz beziehungsweise Rot-Carbon. Und das setzt sich auch im Innenraum fort: Das komplette INterieurzeigt sich beledert mit feinsterTierhaut in Carbonoptik und Alcantara, während Mittelkonsole und Einstiegleisten aus Echt-Carbon bestehen. Zusätzliche Vergnügungsmöglichkeiten bieten ein High-End-Soundsystem mit Deckenmonitor, das mit DVD- und PlayStation 3-Support punktet und für ordentlichen Dauerdruck auf den Trommelfellen sorgen sollte.
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- Das dicke Ende kommt zum Schluss: Rennkatalysatoren und vierendige Abgasanlage sorgen für mächtigen Sounddruck.
Endgegner
Leistungsmäßig erhält das 4,8 Liter V8-Herz, das im Bug des Panamera schlägt, einige Zusatzpferdchen. So werden mittels Softwareoptimierung und Verwendung von Rennkatalysatoren aus serienmäßigen 500 ganze 585 PS. Die Abgasanlage am Panamera lässt es übrigens per Knopfdruck in drei Lautstärke-Stufen ordentlich krachen. Porsche Panamera-Besitzer, denen ihr Zuffenhausener Gran Turismo inzwischen vielleicht ein wenig zu brav wirkt, sollten also einen Blick auf die Internetseite von Anderson Germany wagen.

