Diese Tarnung fliegt sicher auf
Anderson Germany hat sie alle. Kaum ein Supercar welches von Denis Anderson und seinen Leuten noch nicht aufgebretzelt wurde. Die Bestellungen scheinen nur so zu flutschen, denn schon wieder gibt es Hochwertiges aus Düsseldorf. Dieses Mal ist es ein Ferrari F430 und sein zukünftiger Besitzer scheint ein Freund der Luftwaffe zu sein. So oder so ähnlich ließe sich zumindest erklären wie der im Stealthfighter-Look seidenmattgrau schimmernde Lack an die –Gott sei Dank – unveränderte Karosserie des italienischen Rennpferdes gekommen ist. Natürlich ist es Geschmackssache einem Ferrari eine derartige Farbe aufzuoktruieren, imposant ist es aber allemal, gerade in Verbindung mit den Scuderia-Streifen in glanzschwarz. Sportliche Highlights setzt darüber hinaus ein Carbon-Paket, welches den Heckdiffusor, die Außenspiegel und diverse Motorraumabdeckungen in den edel-leichten Werkstoff kleidet. Die getönten Rückleuchten hätte man sich hingegen sparen können.
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- Dreiteilige 20-Zöller sorgen für mehr Grip. Der ist auch bitter nötig, schließlich hat der Anderson-F430 dank neuer Auspuffanlage samt Rennkats, einem Sportluftfilter und Software-Optimierung stramme 575 PS.
20-Zöller und 65 PS mehr
In einem nächsten Schritt geht es dem 4,3-Liter-Achtzylinder an den Kragen. Anderson verbaut eine klappengesteuerte Edelstahlauspuffanlage (mit einer Gewichtsersparnis von 24 Kilo) samt Rennkats und einen Sportluftfilter. In Verbindung mit der dazu passenden Software-Optimierung werden aus den serienmäßigen 510 PS im Nu 575 wilde Cavalli. Um bei so viel Leistung die Bodenhaftung zu verbessern, spendiert man dem Stealth Fighter gleich noch einen Satz 20-Zöller. Ob die schwarzen Dreiteiler in den Dimensionen 8,5 und 12x20 Zoll mit 235/30er und 325/25er Besohlung wirklich mehr Grip liefern als ihre Serien-Pendants bleibt dahingestellt, ein optischer Leckerbissen sind sie in jedem Fall.
Carbon pur
Ein optischer Leckerbissen ist auch der Innenraum des Anderson-F430, zumindest für all jene die auf Carbon stehen. Die teure Faser kommt nämlich an allen nur erdenklichen Stellen zum Einsatz. Und dort wo sich naturgemäß feines Leder ansiedelt, muss man ebenfalls nicht auf den Carbon-Look verzichten, der Lederausstattung in Mattcarbon-Optik und Alcantara sei Dank. Ebenfalls zum Innenraumausbau gehört ein High-End-Soundsystem, ob man davon allerdings arg viel hört, ist bei einem F430 – noch dazu mit optimierter Abgasanlage – eine andere Frage.

