Alles im Fluss: Design-Studien-Serie von Mazda

Das gefällige Design eines Autos ist einer der wichtigsten Gründe für die Kaufentscheidung. Bei immer mehr verschiedenen Modellen weltweit sorgt eine klarer Designstil zudem für den Wiedererkennungswert einer Marke. ( , 01.01.2009)

Zur Entwicklung einer eigenständigen optischen Linie leistet sich der Automobilhersteller Mazda den Luxus einer laufend ergänzten Reihe von Design-Konzeptfahrzeugen. Auf der Tokyo Motor Show (bis 11. November) zeigt sich nun bereits der vierte Vertreter der optischen Fingerübungen.

Jungfrau Flügel verleihen. So wirft der Kühlergrill dynamische Querfalten, die Hinterräder liegen wie unter überlangen Ärmeln unter einer Bahn Stahl versteckt, das Heck bauscht sich wie ein im Fahrtwind flatterndes Gewand und gibt den Blick auf Radaufhängung und Abgasanlage frei.Die drei Vorgänger der aktuellen Studie waren technisch etwas vorsichtiger. Doch sie zeigen die Entwicklung auf, aus der sich am Ende der neue Design-Stil der Japaner destillieren soll. Den Anfang hat Ende 2006 der "Mazda Nagare" auf der Messe in Los Angeles gemacht. Das Fluss-Motiv findet sich dort vor allem in den dynamischen Karosserielinien und einem geriffelten Blech, dass die Muster nachahmt, die der Wind in Wüstensand malt. Die Folgestudie "Ryuga" verfeinert die Formen und setzt dabei eher auf Seriennähe. Dritter im Bunde ist der "Mazda Hakaze" das Optik-Design mit Alltagsnutzen und Fahrspaß verbindet; unter anderem lässt sich das Dach für offene Fahrt abnehmen, im Laderaum kann auch sperriger Sportgerät wie ein Surfbrett verstaut werden.

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