Auf dem Genfer Automobilsalon Anfang März 2010 soll sie erneut in die motorisierte Gesellschaft eingeführt werden. Im Gegensatz zur Vorgängerin Alfa Romeo 147 trägt das neue Modell einen traditionsreichen Namen, dem sie aber zumindest äußerlich nicht ganz gerecht wird. Die neue Alfa-Formensprache, die schon den Mito entscheidend geprägt hat, ist auch beim neuen Kompakten deutlich erkennbar. Die Front ist geprägt vom markanten Scudetto-Grill, die Scheinwerfer sind wie bei Audi mittlerweile mit LED-Technologie bestückt. Die Silhouette wirkt dynamisch-geduckt. Im Gegensatz zur alten Giulietta gibt es die neue nur als Viertürer. Mit bekannten Gimmicks wie den hinteren Türgriffen, die in der C-Säule versenkt sind, unterstreicht Alfa den sportlichen Anspruch.
Neue Gene
Die moderne Giulietta steht auf einer völlig neuen Plattform. Dazu gehört ein eigens entwickeltes Fahrwerk mit neuer Lenkung. Dieses soll den Fahrer in punkto Straßenlage und Sicherheit dynamisch und dennoch sicher durch jede Kurve bringen. Auch die aus dem Mito bekannte „Alfa Romeo D.N.A.“ kommt in der Giulietta zum Einsatz. Damit regelt der Fahrer manuell die Fahrwerkseinstellungen, Lenkung, ESP und die Motorsteuerung. Die neue Alfa Romeo-Plattform soll seit der Chrysler-Ehe auch in Detroit das C- und D-Segment abdecken.
Bewährtes Rezept
Bei der Motorisierung verlassen sich die Italiener darauf, was schon früher gut funktionierte: Kleine Motoren mit verhältnismäßig viel Leistung heißt das Rezept. Zum Marktstart stehen zwei Benziner und zwei Diesel zur Verfügung. Aus 1,4 Litern Hubraum holt der Turbobenziner 125 bzw. 170 PS. Die zwei Turbodiesel leisten 105 und 170 PS. Ein Topmodell mit 235 PS soll später folgen. Aktuelle Preise werden von Alfa Romeo noch nicht genannt. Der Wagen soll aber schon Ende April bei den deutschen Händlern stehen.



