Mit dem Motorrad in den Urlaub ist für viele Biker der Höhepunkt der Motorrad-Saison. Doch wer über längere Zeit verreist, hat meist viel Gepäck dabei. Tankrucksack, Topcase und Seitenkoffer: Hier findet sich genug Platz für allerlei Reiseutensilien. Doch sollte der Fahrer immer das Gewicht im Auge behalten. Die meisten Maschinen erlauben ein Zusatzgewicht von 200 Kilogramm. Zieht man hiervon den Fahrer und gegebenenfalls den Sozius ab, bleiben gerade mal rund 40 bis 60 Kilo übrig. Und das schränkt das Reisegepäck ziemlich ein. Die Experten raten, die Herstellerangaben über Zusatzgewicht einzuhalten und gegebenenfalls das Gewicht per Waage vor Reiseantritt zu überprüfen.
Denn zu viel Gewicht macht sich schnell negativ im Handling der Maschine bemerkbar. Durch die Zuladung erhöht sich der Schwerpunkt des Motorrades, was wiederum zum gefährlichen „Pendeln“ des Bikes führen kann. Voll beladene Motorräder halten sich schwer in der Spur und neigen dazu - zum Beispiel bei Seitenwind - auszubrechen. Mehr Gewicht bedeutet natürlich auch einen längeren Bremsweg, der vom Fahrer oft falsch eingeschätzt wird. Des Weiteren heizen sich bei langen Touren die Räder auf. Ist das Bike dazu noch überladen, verstärken sich diese Effekte.Tipp: Eine Probefahrt vor der Reise zeigt, wie sich das Fahrverhalten mit
der Ladung verändert.

