Performance statt BlingBling
Tuning im American Style: Wie wir aus TV-Shows à la „Pimpmy Ride“ gelernt haben, bedeutet das viel BlingBling und Monitore an allen möglichen und unmöglichen Stellen. Selten geht mit dem Style-Plus aber auch ein Performance-Upgrade einher, sodass nach dem Umbau gerne ein unsportlicher Blender auf den Edelstein-verzierten 24-Zöllern steht. SpeedFactory geht die Sache anders an. Hier zählt vor allem Power, wie das neueste Projekt des Dodge-Spezialisten aus Atlanta beweist: Der SF600R Challenger nennt mehr als 600 PS und zahlreiche weitere technische Finessen sein Eigen.
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- Dieses Typenschild ist garantiert nicht serienmäßig: SpeedFactory hebt den Hubraum des 6,1-Liter-V8 des Dodge Challenger SRT8 auf sieben Liter an.
40 Prozent mehr Leistung – ohne Aufladung
Als Basis für den SF600R Challenger dient die im Serientrimm 431 PS starke SRT8-Version. Um die Leistung um exakt 177 PS zu steigern, hat die SpeedFactory nicht etwa auf einen Turbolader oder Kompressor zurückgegriffen. Nein, die Mannen aus Georgia greifen auf klassisches Motortuning zurück. Die tiefgreifendste Änderung betrifft den Hubraum, der von 6,1 auf sieben Liter steigt. Zudem spendiert die SpeedFactory ein geschmiedetes Kurbelwellengehäuse, CNC-gefräste Aluminium-Zylinderköpfe, neue Dichtungen und Ventilfedern und vieles mehr. Mit anderen Worten: Keine Schraube bleibt unangetastet.
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- Damit das Handling mit der Kraft der acht Töpfe mithalten kann, kommen fahrwerksseitig Sportfedern, neue Stabilisatoren und sogar geänderte Radaufhängungen zum Einsatz.
Auspuff, Fahrwerk, Räder – das Rundum-Sorglos-Paket
Zudem befreit SpeedFactory die Atemwege – und zwar auf beiden Seiten der sieben Liter großen Lunge. Ein durchsatzfreudigeres Ansaugrohr versorgt die acht Zylinder mit mehr Luft, eine Edelstahl-Auspuffanlage mit Sportkatentlässt die Abgase mit deutlich weniger Gegendruck in die Freiheit. „Made in Germany“ verwaltet die Urkräfte: Über eine verstärkte Kupplung leitet ein manuelles Sechsgang-Getriebe des schwäbischen Spezialisten Getrag die enorme Power an die Hinterräder. Damit das Handling mit der Kraft der acht Töpfe mithalten kann, kommen fahrwerksseitig Sportfedern, neue Stabilisatoren und sogar geänderte Radaufhängungen zum Einsatz. Die 20-Zoll-Felgen stammen von BBS, und auch die Michelin Pilot Sport-Reifen sprechen dafür, dass der SF600R Challenger nicht nur für die Viertelmeile, sondern auch für die Uptempo-Kurvenhatz gebaut worden ist.
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- Den Innenraum des Dodge Challenger SRT8 wertet SpeedFactory mit neu beledertem Gestühl, neuen Türverkleidungen und Fußmatten auf.
Minimale optische Retuschen
Darüber hinaus hält sich SpeedFactory – ganz nach Art des Hauses – optisch zurück und spendiert lediglich sein „SignaturePackage“. Dieses beinhaltet neben diversen Emblemen und Grafiken weitere Schriftzüge im Innenraum, zum Beispiel an Sitzen, Türverkleidungen und Fußmatten.
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- Den Innenraum des Dodge Challenger SRT8 wertet SpeedFactory mit neu beledertem Gestühl, neuen Türverkleidungen und Fußmatten auf.
Wer sich nicht scheut, ein amerikanisches Auto auf eigene Faust nach Deutschland zu importieren, kann mit dem SF600R Challenger ein regelrechtes Schnäppchen machen. SpeedFactory bietet das Muscle Car zum Preis von 73.900 US-Dollar, derzeit knapp 60.000 Euro, an. Wer nochmals 10.760 Dollar (etwa 8.000 Euro) drauflegt, kann sich für die Kompressor-Variante namens „SF 700R Challenger“ entscheiden. Die hat dann 710 PS. Nein, Blender sind die Kreationen von SpeedFactory tatsächlich nicht…

