Damals, etwa Mitte der 50er Jahre als die Automobilindustrie Fahrt auf nimmt, stellt auch die Rüsselsheimer Autoschmiede auf der IAA in Frankfurt ihr neues Schmuckstück vor: Das neue Mittelklasse-Modell Opel Olympia Rekord P1. Aufsehen erregt insbesondere das durchgestylte und perfekt dem Zeitgeist angepasste Design. Eine neuartige Panorama-Windschutzscheibe vermittelt den Insassen heimisches Wohlfühlambiente.
Neu interpretiert und auf dem höchsten Stand der Technik erfährt die technische Neuerung von damals im Astra GTC ein halbes Jahrhundert später ihre Wiederbelebung. Vom Ende der Motorhaube über den Kopf von Fahrer und Beifahrer hinweg bis zur Mitte des Fahrzeugdaches reicht die aktuelle, rund 1,8 Quadratmeter große Panorama-Windschutzscheibe. Ähnlich wie aus der Kanzel eines Sportflugzeuges können „Pilot“ und „Co-Pilot“ sowie die „Passagiere“ im Fond einen ungehinderten Ausblick genießen.
Aber auch heute steht der Insassenschutz an oberster Stelle: Aus 5,5 Millimeter dickem Verbundsicherheitsglas besteht die stabile Panorama-Scheibe. Im Falle eines schweren Aufpralls kann die Scheibe dank einer zusätzlichen Folie weder zersplittern noch gefährlich in den Innenraum gelangen. Genau diese Folie übernimmt in der leicht grün getönten Panorama- Scheibe aus so genanntem Solar- Protect- Glas auch die Rolle einer Wärme absorbierenden Schicht.
Ein weiteres Highlight der 200 PS starken Neuheit der Rüsselsheimer ist das zum Patent angemeldete Beschattungssystem: Die mit einem Drehgriff stufenlos einstellbaren Sonnenblenden verschwinden in geöffnetem Zustand unsichtbar unter dem hinteren Dachelement. Passagiere empfinden auf diese Weise im Astra GTC ein Fahrerlebnis von Offenheit und Freiheit.

