Le Mans – Peugeot hat zwar noch drei Autos souverän an der Spitze, musste aber bereits ein Auto zurückziehen. Auch bei Audi gab es Probleme, und BMW kommt überhaupt nicht zurecht. (Thomas Harloff , 12.06.2010)
Je ein Peugeot und Audi in Problemen
Während an der Spitze zwei Werks-Peugeots und der privat von Oreca eingesetzte 908 HDi souverän ihre Kreise ziehen, hat es den ersten Peugeot bereits erwischt. Ausgerechnet die Startnummer 3, gestartet von der Pole Position, musste wegen eines Aufhängungsschadens aufgeben. Derzeit liegt sie Startnummer 1 – pilotiert von Alexander Wurz – in Führung. Die besten Audis liegen nach wie vor eine Runde zurück. Ärgerlich: Wegen einer Kollision mit dem wegen eines Reifenschadens um den Kurs schleichenden BMW-Piloten Andy Priaulx hat der von Tom Kristensen gefahrene Audi R15 plus viel Zeit verloren. Der Le Mans-Rekordsieger musste sogar einen benzin-befeuerten Lola Aston Martin vorbeiziehen lassen.
Spannender Kampf an der GT2-Spitze
In der LMP2-Klasse gab es einen Führungswechsel. Inzwischen liegt ein Acura des Highcroft-Teams in Führung, der unter anderem von Marco Werner gesteuert wird. Der Acura des Strakka-Teams liegt nur noch auf Platz zwei. Auch in den GT-Klassen hat sich einiges getan: Nachdem der Aston Martin DBR9 in Schwierigkeiten geraten ist, hat ein Ford GT des Matech-Teams die Führung in der GT1-Wertung übernommen. Bei den GT2-Autos gibt es derzeit den spannendsten Kampf: Der Ferrari F430 GT des Risi Competizione-Teams, derzeit gefahren vom Deutschen Pierre Kaffer, liegt hier knapp vor beiden Corvette C6.R. Während der BMW M3 GT2 mit der Startnummer 78 immerhin nur eine Runde hinter den Führenden dieser Klasse liegt, wird das Art Car ständig von Problemen heimgesucht. Zwei Reifenschäden haben den BMW weit zurückgeworfen, aktuell hat das Team bei diesem Auto mit noch größeren technischen Problemen zu kämpfen.