Le Mans – An der Spitze ziehen zwar weiterhin drei Peugeots einsam ihre Kreise, doch der erste französische Dieselbolide steckt bereits in Problemen. Audi kann das Peugeot-Tempo nicht halten, BMW steckt in Schwierigkeiten. (Thomas Harloff , 12.06.2010)
Peugeot einsam an der Spitze
Die ersten drei Stunden und ebenso viele Boxenstopps sind absolviert, und nach wie vor liegt das Peugeot-Team in Le Mans souverän an der Spitze. Allerdings ist aus dem Spitzen-Quartett ein Trio geworden, denn das Auto mit der Startnummer 3 steckt in großen Problemen. Der Polesitter, für den Pedro Lamy in der Startphase am Steuer saß, steht schon seit geraumer Zeit an der Box und hat inzwischen vier Runden auf den Führenden Teamkollegen Stephane Sarrazin (Startnummer 2) verloren. Der Werks-Peugeot mit der Nummer 1 und der privat eingesetzte 908 HDi folgen auf den Plätzen zwei und drei. Das Audi-Trio hat bereits Rundenrückstand, dreht aber problemlos seine Runden und lauert auf Probleme der französischen Konkurrenz.
Große Probleme bei BMW
Zwei Lola Aston Martin führen die inoffizielle Benziner-Wertung innerhalb der LMP1-Klasse an. Der Honda des Teams Strakka Racing, der auch die Pole Position belegt hatte, führt bei den LMP2-Autos. In der GT1-Kategorie hat ein Ford GT des MatechCompetition-Teams die Führung übernommen, der Aston Martin DBR9 liegt jedoch in Schlagdistanz. Die GT2-Klasse wird von den beiden Corvette C6R beherrscht, doch der Ferrari F430 GT des Risi Competizione-Teams nähert sich in Riesenschritten. BMW kommt bisher gar nicht zurecht: Das Auto mit der Startnummer 78 liegt nur auf Platz neun in seiner Klasse, das Art Car steht in der Box und hat bereits 13 Runden auf die führende Corvette verloren.